Der entschlossene Abschied

Der schlaftrunkene Hüne erhob sich aus seinem Stuhl. Seine massigen Schultern spannten unter dem schweren Wollmantel, während er sich langsam streckte. Sein ernster Blick ließ durch den Raum schweifen, als ob er jede Einzelheit in sich aufnehmen wollte. Das gedämpfte Licht der alten Stehlampe warf lange Schatten auf sein kantiges Gesicht, das von unzähligen Narben durchzogen war. Er zog die Lippen zu einem dünnen Lächeln zusammen, das mehr Drohung als Freundlichkeit ausstrahlte. Schließlich wandte er sich zur Tür, Sein entschlossener Schritt hallte auf den knarrenden Dielenbrettern wider. Jeder im Raum wusste, dass seine Entscheidung gefallen war, und dass es keinen Raum für Diskussionen gab.

markierte Fehler: 0

markierte Satzzeichen: 0